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PorYes: Feministischer Porno-Filmpreis Europa 2011

Kategorie: News | Montag, 24. Oktober 2011 von Chris Heartcore
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Am Samstag, den 15.Oktober 2011 wurde PorYes: Feministischer Porno-Filmpreis Europa 2011 (Foto: PorYes)zum zweiten Mal die „Auster„, das Symbol des feministischen Porno-Filmpreises Europa 2011 „PorYes„, in Berlin verliehen. Mit dieser Auszeichnung möchte man darauf hinweisen dass es neben den herkömmlichen Pornoproduktionen auch frauen-, männer-, genderfreundliche pornographische Darstellungen gibt. Eingeladen waren u.a. international bekannte Persönlichkeiten der sexpositiven Frauenbewegung, und dessen europäische Vorreiterinnen.

Initiatorin und Kommunikationswissenschaftlerin Dr. Laura Méritt fasst die Intention der Veranstaltung so zusammen: „Wir wollen zeigen, dass es scharfe, lustige und sexy frauenfreundliche Pornos gibt, die Frauen und Pärchen zusammen genießen können und ihnen das Gefühl vermitteln, mit sich und ihrer Sexualität im Einklang zu sein„.

PorYes: Die geehrten Filmemacherinnen des feministischen Filmpreises Europa 2011 (Foto: Polly Fannlaf)Auch bei den Ehrungen beschreitet man neue Wege: So gibt es keine Gewinnerinnen-Hierarchie nach dem ersten, zweiten und dritten Platz, sondern es werden alle anwesenden Filmemacherinnen für ihren besonderen, sexpositiven  Beitrag ausgezeichnet. Die prominente Jury ist dabei u.a. mit der Bundesfilmpreisträgerin Prof. Ula Stoeckl besetzt.

Geehrte wurden u.a. Catherine Breillat, die als eine der ersten Frauen Sexualität auf die Leinwand gebracht hat, für ihr Lebenswerk, Emilie Jouvet für ihre beiden Filme „One Night Stand“ und „Too Much Pussy„, in denen sich selbstbestimmte Sexualität und ganz selbstverständlich Safer Sex zeigt.

Die „Dirty Diaries“ der schwedischen Produzentin Mia Engberg erhielten den Publikumspreis und wurden mit einer Auster für eine überzeugende Vielfalt an Geschlechtern und Sexualitäten gewürdigt, und die Engländerin „Rusyt Cave“ wurde geehrt, da sie die ersten europäischen Lesebenpornos drehte.

Amanda Palmer – Map Of Tasmania:
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Die US-Musikerin Amanda Palmer erhielt eine Sonderehrung für ihren Musikclip „Map of Tasmania„, in dem junge Frauen zu mehr Eigenkreativität und gegen gesellschaftliche Normierungen, wie z.B. den Rasurzwang, motiviert werden.

Der Feministische Porno-Filmpreises Europa 2011 „PorYes“ geht setzt hoffentlich auch 2012 seine Mission fort – eine kulturelle Bereicherung stellt er jetzt schon dar.

 

Filme für Frauen und Paare gibt es in der Erotic Lounge

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  1. avatar PorYes: Feministischer Porno-Filmpreis Europa 2011, von Chris Heartcore, EROTIC LOUNGE, 19.10.2011 | PorYes-Award

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