Sie befinden sich hier: Home » Interviews » Pornostar Markus Waxenegger: Ich finde Mia Magma geil!

Pornostar Markus Waxenegger: Ich finde Mia Magma geil!

Kategorie: Interviews | Montag, 16. Januar 2012 von Chris Heartcore
avatar

Im Erotic Lounge Interview: Pornodarsteller Markus Waxenegger (Foto: Markus Waxenegger)Markus Waxenegger wurde bei den Erotic Lounge Awards 2011 mit großer Mehrheit von den Fans zum „Besten Darsteller“ gewählt. Der gebürtige Österreicher hat sich in über zehn Jahren mit seiner sympathischen Art einen Namen in der Branche und bei den Fans gemacht. In unserem Interview spricht der 37jährige Wahl-Berliner über seine Anfänge, sein Leben als Darsteller und seine Lieblingsdarstellerin. Herr Waxenegger, ihr Auftritt bitte!

Hi Markus, und herzlichen Glückwunsch zum Fan Award! Was bedeutet dir so eine Auszeichnung durch die Fans?

Hi! Ich freue mich riesig und war total überrascht! Es ist toll einfach mal ein Feedback vom Publikum zu bekommen und zu sehen, dass man gemocht wird. Ohne meine Fans würde es meinen Job nicht geben.

Du bist seit 2001 dabei. Kannst du für alle kurz erzählen wie du Porno-Darsteller geworden bist?

Ich bin zum Porno-Film gekommen, weil ich aus meinem früheren Leben als Koch ausbrechen wollte. Ich habe mich dann bei mehreren Studios gemeldet, und Klaus Goldberg (war damals hauptsächlich für das Casting bei Magmafilm zuständig, Anm. d. Red.) hat mich damals mit den Worten „Wenn es funktioniert bekommst du eine kleine Gage, sonst war es ein toller Ausflug“ nach Berlin eingeladen. Sex macht Spaß und wenn es dafür auch noch ein bisschen Geld gibt… also bin ich nach Berlin gefahren.
In der ersten Szene hatte ich echt Probleme, weil ich sehr nervös war – aber ab der zweiten ging es dann. Ab und zu hatte ich dann zwar noch ein paar Aussetzer, aber Stück für Stück bekam ich meinen Kopf frei und habe nur noch an den Sex gedacht, nicht mehr an die Kameras und die Leute am Set.

Viele Männer haben ja schon einmal mit dem Gedanken gespielt selbst Darsteller zu werde. Gerade die Verlockung des „kostenlosen Sex“ sorgt meist für eine sehr romantisierte Vorstellung von diesem Beruf. Was rätst du jenen, die sich wirklich in die Porno-Branche wollen?

Bei der Porno-Branche handelt es sich wider den Erwartungen um eine sehr gefühlskalte Welt. Mein Rat: Konzentriert euch nur auf den Sex, nicht um das Drumherum. Ich hatte zu Anfang das Problem, dass ich es unbedingt dem Produzenten oder dem Kameramann recht machen wollte, und hatte darüber komplett vergessen, warum ich eigentlich am Set war: Ich war da, weil ich geilen Sex mit verschiedenen Frauen wollte! Wenn man dies vergisst, passiert gar nichts – auch nicht mit Hilfsmitteln.

Auf der einen Seite die Arbeit, wie du sagst eher „gefühlskalt“, auf der anderen Seite muss man sich öffnen und Sex haben wollen. Wie kriegt man(n) da noch die Regieanweisungen umgesetzt?

Ich persönlich halte mich nur grob an Vorgaben/Erwartungen des Regisseurs/Drehbuchs. Mittlerweile habe ich aber echt das Glück, dass mir fast niemand mehr dazwischen redet – was sicherlich auch an meiner Erfahrung liegt. Ansonsten gilt für mich in erster Linie der Spaß am Sex.

Im Erotic Lounge Interview: Pornodarsteller Markus Waxenegger (Foto: Markus Waxenegger)Wie haben sich die Pornos verändert, seit dem du aktiv bist?

Es gibt leider manch Produzenten nicht mehr, es wird heute mehr verlangt und länger an einem Tag gedreht als damals. Vor ein paar Jahren spielte die Gage eigentlich keine Rolle, heute wird um jeden Cent und die zu erbringende Leistung gefeilscht. Das nimmt einem manchmal schon ein wenig die Freude am Job.

Wie bereitest du dich auf einen Dreh vor? Hast du ein bestimmtes Ritual?

Ich versuche meinen Kopf frei zu bekommen, ruhig zu werden und mich ganz auf meine Dreh-Partnerin zu konzentrieren. Wenn ich merke, dass ich zu nervös bin, setze ich mich auch mal kurz an die Seite, aber fokussiere mich immer auf die Frau. Wenn meine Partnerin nicht mein persönlicher Typ ist, dann suche ich mir einzelne Punkte an ihrem Körper  – und wenn es nur der Bauch oder die Nippel sind – über die ich mich auf sie als Person für diese Szene einstimmen kann. Aber ein Ritual habe ich nicht. (lacht)

Wann bist du mit dir selbst in einer Szene richtig zufrieden?

Dann, wenn ich die Frau dazu bekommen sich wirklich gehen zu lassen  – und sie nicht einfach nur notorisch dahin stöhnt, obwohl man sie noch nicht einmal angefasst hat. Es gibt da ja ein paar Exemplare, die während des Fellatio lauter stöhnen als beim eigentlichen Sex. Das ist für mich dann definitiv keine gute Szene! (lacht)

Kann man heute in Deutschland als männlicher Darsteller von seinem Job leben?

Ich kann das, aber Neulinge müssen umdenken – die Branche hat sich doch schon sehr verändert. Es wird weniger Neues produziert, und es sind sehr viele kleine Produzenten aus dem Boden geschossen, die kaum etwas bezahlen wollen oder können. Früher war ich viel unterwegs: Gestern in Frankreich, heute in Portugal, morgen auf Mallorca und übermorgen auf Ibiza, und am jedem Set war ein Team von teilweise zehn Leuten.
Jetzt ist es eher so, dass du in eine Wohnung bestellt wirst, vögelst da auf einer Couch und um dich springt jemanden herum, der sich seine Kamera im Elektrofachmarkt gekauft hat und einen Scheinwerfer aufstellt. Verstehst du was ich meine? Na ja, es wird halt sehr viel diese Amateur-Schiene gefahren. Wenn jemand heute als Darsteller damit anfangen will… auf jeden Fall seinen Job dafür nicht hinschmeißen und es zuerst einmal nur als einen Nebenjob sehen. Ich würde empfehlen es eher als Hobby zu betrachten und nicht zu erwarten gleich davon leben zu können. Bei mir ist das ein wenig anders, weil ich es ja auch schon ein paar Jahre mache.

Gibt es für dich eine Darstellerin, mit der du am liebsten drehst?

Julie Hunter aus Hamburg gefällt mir recht gut. Sie ist relativ neu und hat Spaß, an dem was sie macht. Wen ich absolut geil und süß finde, ihr Gesicht und ihre Art, ist Mia Magma! Ich hatte zwar selten mit ihr das Vergnügen, aber sie ist privat wie auch am Set ein super Mensch! Sexuell ist sie eh eine tolle Frau, echt süß und bei ihr passt eben auch das Menschliche.

Hast du Ambitionen irgendwann hinter die Kamera zu wechseln und Regie zu führen?

Reizvoll wäre es schon, aber momentan stehe ich selbst noch zu gerne vor der Kamera! Und beides gleichzeitig machen will ich nicht, da hat man weniger Stress. (lacht)

Was können wir denn 2012 von dir erwarten?

Anfang März soll von mir ein kleines Buch auf den Markt kommen – eine Art Motivationsratgeber. Perspektivisch habe ich auch noch ein Buch über Ernährung geplant, da man die sexuelle Leistungsfähigkeit sehr leicht und sehr gut durch rein natürliche Produkte steigern kann, ohne dass man seinen Körper eben beim Griff zu chemischen Pharmaprodukten kaputt macht!

Danke Markus für diese Interview!

Ich danke euch und hoffe, dass mir meine Fans auch für die Zukunft treu bleiben. Wenn ihr mich auf Messen oder auf der Straße seht, quatscht mich ruhig an!

 

Filme mit Markus Waxenegger gibt es in der Erotic Lounge

EIN KOMMENTAR

  1. avatar Klein, blau und riesig geil: XXX Parodie auf die Schlümpfe | :: Sparxxrx LLC ::

Einen Kommentar schreiben


drei + = 6