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Porn Wikileaks outet Porno-DarstellerInnen

Kategorie: News | Dienstag, 19. April 2011 von Chris Heartcore
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Porn Wikileaks outet Porno-Dartseller (Foto: Erotic Lounge)Die Website „Porn Wikileaks“ hat die angeblichen Realnamen und weitere private Informationen (u.a. Adressen) von fast 24.000 Porno-DarstellerInnen veröffentlicht. Dies sei – zumindest teilweise –  durch ein angebliches Sicherheits- und Informationsleck (Leak) in der Patientendatenbank der amerikanischen Gesundheitsorganisation AIM möglich geworden, welche sich um die aktuellen Gesundheitstests von Porno-DartsellerInnen in den USA kümmert.

Nicht nur die Tatsache des immensen Bruchs der Privatsphäre durch die Publikation sorgt in der Porno-Branche für Unruhe, Ärger und Unverständnis, sondern auch die Darstellung der Informationen auf der Website selbst.

Dort werden die sensibelen Inforationen wie folgt dargestellt: „[Darstellername] geboren unter dem Namen [voller Realname] ist eine pornografische Hure und Prostituierte.“ In den Foren der Website stacheln sich die User sogar gegenseitig dazu an verfügbare Kopien der Ausweise von DarstellerInnen online zu stellen und „ihren Familien und Arbeitgebern diese Information zukommen zu lassen, damit diese Schweine bekommen was sie verdienen.„.

Professionelle Erotikstars dürften weniger über die Enthüllung ihres Realnamens als über die Enthüllung ihrer Privatadresse schockiert sein, doch die Mehrzahl der Amateure und Teilzeit-DarstellerInnen sind auf den Schutz der Anonymität angewiesen. Aber selbst gestanden Porno-Stars sind über die Darstellung und Sprache empört, welche vom „Sex Workers Outreach Project“ (SWOP) als „hochgradig homophobisch und sexistisch“ eingestuft wird.

Von der medizinischen Porno-Organisation AIM, welche als einzige Reaktion auf die Publikation den Hinweis auf eine Sicherheitslücke in der Patientendatenbank anführt, ist die Branche indes enttäuscht: „DarstellerInnen wollen einen auf die Bedürfnisse der Branche zugeschnittenen Gesundheitsdienst, welcher u.a. Anonymität garantiert. Werden sie (zwangs-)geoutet sind nicht nur zukünftige Jobs außerhalb der Sex-Industrie gefährdet, sondern auch ihre physische Gesundheit. Gewaltätige Übergriffe – vor allem auf Darstellerinnen – gab es in der Vergangenheit oft.


Filme der Erotikstars gibt es in der Erotic Lounge

EIN KOMMENTAR

  1. avatar Iporn

    Wer Pornos dreht sollte auch dazu stehen.

      > zitieren

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