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Jacky St. James: Es ist nicht einfach Porno!

Kategorie: Interviews | Montag, 10. Februar 2014 von Chris Heartcore
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Jacky St. James: Es ist nicht einfach Porno! (Foto: Eddie Powell)Mit Jacky St. James gibt sich nicht nur die Co-Regisseurin von „The Submission Of Emma Marx“ – ausgezeichnet bei den Erotic Lounge Awards 2013 als „Bester Film für Paare“ – im Interview die Ehre, sondern Jacky ist auch ein tolles Beispiel für die „neue“ Generation von Frauen, die bewusst und selbstbewusst ihren Weg in der Porno-Branche gehen. Wir haben sie also nicht nur zur Entstehung von „The Submission…“ befrag, sondern auch wie sie als Frau in dieser Branche zurechtkommt.

Hi Jacky!

Hi!

Herzlichen Glückwunsch zum Erotic Lounge Award „Bester Film für Paare“ für „The Submission Of Emma Marx„! Überrascht (vielleicht auch wegen der Thematik)?

Ich war wirklich überglücklich! Ich bin der Erotic Lounge und allen Fans unendlich dankbar, dass Filme wie „The Submission Of Emma Marx“ im Paar-Genre wahrgenommen haben. Dieser Markt ist mittlerweile so übersättigt mit seichten Romantikfilmen (welche durchaus gut gemacht sind), aber New Sensations möchte wirklich Geschichten erzählen, welche den Horizont der Zuschauer erweitern können und auch Menschen erreichen, die eben nicht auf die Friede-Freude-Eierkuchen-Geschichten stehen. Wir thematisieren vom Seitensprung bis BDSM alles und sind froh, dass alternative Geschichen auch in diesem Genre ernsthaft behandelt werden können.

The Submission Of Emma Marx (Foto: New Sensations)Ich habe gelesen, dass es nicht einfach für euch war „The Submission Of Emma Marx“ fertigzustellen. Kannst du uns sagen woran das lag?

Eigentlich waren Xander Corvus und Remy LaCroix für die Hauptrollen vorgesehen, aber beide hatten sich vor Produktionstart temporär aus der Branche zurückgezogen. Es war wirklich sehr schwer die Rolle von Emma neu zu besetzen. 18 Darstellerinnen mussten wir casten, bevor wir mit Penny Pax auf Gold stießen. Als wäre dies nicht genug gewesen, wurde uns der Drehort einen Tag vor Produktionsstart abgesagt. Danach verselbständigte sich irgendwie alles nach dem Schneeballprinzip: Es gab diverse Probleme während der Produktion und der Post-Produktion, sowie Neufassungen die beim Cutten neu geschnitten werden mussten. Es war praktisch von Anfang bis zum Ende wie ein einziger, gigantischer Kopfschmerz, aber so wie es aussieht hat sich die ganze harte Arbeit ausgezahlt.

Rückblickend könnte es vielleicht auch einfach an meinen unverschämt hohen Standards und meinem obsessiven Hang zur Perfektion gelegen haben, dass hier ein wenig Frustration aufkam. Wenn ich mich nicht so dafür engagieren würde hätte mich keines dieser Probleme tangiert, aber ich mache bei keinem Projekt halbe Sachen – auch in Zukunft nicht.

Eine schöne Überleitung: Kannst du uns bitte ein wenig über deinen persönlichen Hintergrund erzählen? Wie und warum hast du dich entschieden, die Regie für Pornofilme zu übernehmen?

Ich habe auf der Hochschule Film, Schauspiel und Regie studiert, meine Passion galt also schon immer dem Film. Trotzdem habe ich eine lange Zeit in der amerikanischen Witschaft gearbeitet, bevor die Künstlerin in mir durchbrach. Ich zog nach L.A. in der Hoffnung hier kreative Impulse zu bekommen. Da ich schon immer ein Fan von Pornographie war, verbrachte ich viel Zeit damit mit meinen männlichen Freunden über Pornofilme zu sprechen und links zu entsprechenden Clips zu tauschen. Eines Tages schickte mir ein Bekannter einen Link zum Filmausschnitt von „The Wedding Day“ (produziert von New Sensations). Ich war sehr beeindruckt von der Wertigkeit der Produktion. Also recherchierte ich über die Produktionsfirma und entdeckte, dass sie einen Wetberwerb für Autoren ausgeschrieben hatten.

Auf Twitter kontaktierte ich Eddie Powell (den Chef-Regisseur von New Sensations) und bat ihn um Tipps wie man Drehbücher für Pornofilme schreibt. Seine Hilfsbereitschaft ging weit über das Übliche hinaus, er hat mich an seiner Erfahrung teilhaben lassen. Er sagte: „Schreibe kein Drehbuch für Pornographie. Schreibe eine echte Geschichte in der Sex vorkommt!„. Nach unserer Unterhaltung war ich immens inspiiert und schriebt innerhalb von drei Tagen den Film „Dear Abby„. Das Drehbuch gewann den ausgeschrieben Wettbewerb (und ein Jahr darauf auch den AVN-Award für „Best Screenplay„). Dieser Umstand veränderte meine gesamte Karriere. Powell lud mich ein, an der Produktion von „Dear Abby“ teilzuhaben und ich verliebte mich in die Welt der Erwachsenenunterhaltung und die Menschen die für sie arbeiten. Als mir dann Scott Taylor (Chef von New Sensations) die Möglichkeit offerierte für das Studio Drehbücher zu schreiben und und Regie zu führen, war ich überglücklich. Als Teil der XXX-Kultur habe ich sehr viel über mich selbst gelernt.

Eddie Powell, Penny Pax und Jacky St. James (Foto: Jeff Koga)Wie würdest du jemanden den Charakter deiner Filme beschreiben, der noch nie einen von dir gesehen hat?

Ich würde sagen, dass ich Filme schaffe, die der Geschichte einen hohen Stellenwert einräumen und deren Charaktere vielschichtig sind. Meine Filme verstehen die Wichtigkeit Sex und erotische Spannung durch die Charaktere und ihre Verbindung zueinander aufzubauen – und nicht einzig auf Sex angewiesen zu sein um den Film zu transportieren. Meine Filme haben zudem das Ziel, Sexualität als etwas normales darzustellen.

Was sind deine Ansprüche als Regisseurin bei einem Film?

Ich habe sehr hohe Ansprüche, denn ich bin schon eine kleine Perfektionistin. Innerhalb der finanziellen gesetzen Grenzen (durch das Budget), versuche ich immer den bestmöglichen Film abzuliefern.  Auch versuche ich eine positive Umgebung für alle Beteiligten während der Produktion zu schaffen. Ich habe den Anspruch, dass sie durch die Arbeit mit mir das Set als bessere DarstellerInnen als zuvor verlassen. Ich möchte sie an etwas speziellem teilhaben lassen. Für mich ist es nicht einfach ein „Porno“… es ist etwas aussagekräftiges schaffen!

Aktuell hast du auf einer Messe ein Forum zum Thema „Männer in der Pono-Branche“ moderiert. Kannst du uns ein wenig zu diesem Thema erzählen? Gibt es einen Unterschied bei der Arbeit von Männern und Frauen in der Branche (außer dass es natürlich Männer und Frauen sind)?

Ich glaube Männer bekommen noch immer nicht die Anerkennung für ihre Arbeit die sie verdienen, besonders wenn man weiß wie hart sie arbeiten müssen. Frauen sind seit jeher von glorifiziert und verehrt worden – von ihren Fans und der Branche. Wenn du dir die meisen Film-Cover anschaust, wird männlichen Darstellern kaum Aufmerksamkeit geschenkt und wenn es geschieht, bekommt diese meistens ihr Geschlechtsorgan – nicht der Mensch. Männliche Darsteller haben einen extrem schwierigen Job, welcher nicht nur die physischen Aspekte – welche für eine Szene benötigt werden – umfasst, sondern oft auch den Erfolg der ganzen Szene selbst auf ihre Schultern lädt (besonders wenn man mit Anfängerinnen arbeitet). Glücklicherweise haben viele männliche Darseller mehr und mehr eigene Fans und ihre Popularität steigt mehr als jemals zuvor. Einige haben Fans bereits Websites gewidmet, und auch Frauen werden mittlerweile immer öfter Fans – so wächst ihr Bekanntheitsgrad. Es ist unglaublich aufregend diese Veränderung mitzuerleben und gleichzeit Teil dieser Branche zu sein.

Dear Abby (Foto: New Sensations)Welchen Darsteller (m/w) und welchen Regisseur (m/w) magst du persönlich für ihre Arbeit und warum?

Auf der Seite der Darsteller ist es Steven St. Croix. Er und ich sind zu sehr engen Freunden geworden, nachdem wir zusammen am Film „Torn“ gearbeitet haben. Er hat an sich selbst einen sehr hohen Anspruch, nimmt seine Arbeit sehr ernst, ist immer vorbreitet und inspiriert meine eigene Kreativität. Von India Summer bin ich auch ein wirklich großer Fan – auf der persönlichen wie auch professionellen Seite. Sie ist bestrebt am Set immer die beste Leistung abzuliefern, hält konstant das höchste Level an Professionalität und strahlt dabei eine Sexualität aus, welche von den meisten Pornostars nie erreicht wird. Sie ist immer mehr darauf fokussiert eine gute Szene abzuliefern, als auf den Ruhm den ihr Beruf mitbringt.

Auf der Seite der Regisseure Eddie Powell, weil er der wahrhaftigste Künstler ist den ich jemals getroffen habe. Er hört niemals auf zu lernen, zu gestalten, auszuprobieren. Licht, Fotografie, Kinematografie und Filmmusik – er kann alles. Was gibt es für einen besseren Regisseur als den, der jede Komponente kennt die nötig ist, um einen unglaublichen Film zu schaffen? Wenn ich mich für einen weiblichen Regisseur entscheiden müsste, würde ich Erika Lust wählen. Sie hat eine künstlerische Metaphorik in ihren Filmen, die weit über das hinaus geht was in Amerika zur Zeit geboten wird. Ihre Filme sind hocherotisch und sie versteht es clever mit Worten umzugehen, was jeden anturnt der das Herz eines Schriftstellers hat.

Welchen Ratschlag würdest du Menschen geben, die in der Porno-Branche anfangen wollen (Frauen und Männer)?

Egal ob Mann oder Frau – du musst verstehen was die Vor- und Nachteile der Branche sind, bevor du anfängst in ihr zu arbeiten. In der Branche zu arbeiten kann für den Rest deines Lebens zu einer Belastung werden… solange die Welt um dich herum Pornografie nicht als Beruf respektiert. Wenn du im Porno-Geschäft tätig bist, wird das kein Geheimnis bleiben. Wenn man sich entscheidet vor der Kamera in Erscheinung zu treten, können diese Szenen fü immer online existieren – es gibt kein entkommen. Frage dich immer selbst, warum du in dieser Branche arbeiten willst – sei sicher, dass du es aus den ultimativ richtigen Gründen machst. Frauen sollten wissen, dass der physische Tribut an deinen Körper erheblich sein kann – wenn also dein Privatleben deinen Körper regelmäßig an seine Belastungsgrenzen bringt, ist der Job nichts für dich. Auch solltest du psychische Stärke besitzen, um mit dieser Arbeit umgehen zu können.

Es ist ein harter Job und du brauchst Vertrauen und das Rückgrat um für dich selbst einstehen zu können, musst deine Grenzen kennen und diese auch einfordern können. Und letztendlich muss man immer daran denken, dass Porno nicht bedeutet einfach zur Arbeit zu gehen und Sex zu haben. Es geht darum sich selbst zu vermarkten, in Form zu bleiben und für dich selbst einen langfristigen Karriereweg zu definieren, denn die Porno-Branche ist ein sehr flüchtige Karriere für viele.

Am Set (Foto: Jeff Koga)Wie fühlt es sich als Frau an, in einer, von Männern dominierten Branche zu arbeiten? Gibt es da Vorurteile?

Als eine starke und unabhängige Frau, erlaube ich es keinem Mann mich zu dominieren (ohne mein Einverständnis) – egal ob die Branche in erster Linie von Männern geführt wird. Ich konnte glücklicherweise die meisten Vorurteile gegenüber Frauen im Porno-Biz vermeiden, und jene die mir mit Vorurteilen begegnet sind werden niemals mit oder für mich arbeiten. Mein Chef unterstützt Frauen in der Branche sehr – er hat mir so viele unglaubliche Möglichkeiten zu meinem Vorteil eröffnet WEGEN meines Geschlechts. Als Frau in dieser Branche, und als Frau in einer Industrie die hauptsächlich durch Männer geführt wird, bin ich in der Lage einen signifikanten Unterschied zu machen – denn ich bringe wirkliche eine andere Perspektive ein.

Wie geht es bei dir weiter? Was sind deine nächsten Projekte?

Zur Zeit arbeite ich an „Tabu Tales„, ein Vignette-Serie für Digital Sin die sich mit tabuisierten Inhalten wie Sex in der (Stief-)Familie und angeheirateter Verwandtschaft beschäftigt. Auch habe ich für „The Erotic Stories Collection“ einen neuen Spielfilm namens „The Sexual Liberation Of Anna Lee“ gedreht, mit Maddy O’Reilly, India Summer, Jessa Rhodes und Natalia Star, sowie Xander Corvus, Steven St. Croix und Johnny Castle. Er erzählt die Geschichte einer Frau, die –  mit Hilfe zweier unkonventioneller Therapeuten und einem gefühlskalten jungen Mann – auf dem Weg zu ihrer sexuellen Freiheit ist. Natürlich plane ich bereits noch andere Spielfilme und auch Vignette-Serien für 2014.

Sechs kurze, persönliche Fakten…

Bareback oder Kondom?

Bareback. Haut auf Haut fühlt sich immer besser an!

Anal oder Vaginal?

Das ist gemein. Eine gesunde Dosis von beidem!

Experimentierfreudig oder Missionarsstellung?

Missionar. Ich glaube verrückte und verdrehte Stellungen sind überbewertet und die Missionarsstellung erlaubt eine wahre Verbindung zwischen Menschen. Ich stehe auf Verbindungen. Verbindungen spielen bei meinem Orgasmus eine große Rolle.

Romantik oder Hardcore?

Hardcore-Romantik.

Frauen oder Männer?

Männer.

Blowjob oder Handjob?

BLOWJOB!!!

Danke Jacky für das tolle Interview und viel Erfolg für deine Zukunft!

Ich danke dir!


Filme von Jacky St. James gibt es in der Erotic Lounge

 

 

Das Interview mit Jack St. James im englischen O-Ton:

Hi Jacky, congratulations for the award “Best Film For Couples” for „The Submission Of Emma Marx“.  Surprised ( maybe because of the films topic)?

I was truly overjoyed. I am incredibly thankful to Erotic Lounge and all of our fans for recognizing this film within the Couples‘ genre. The couples‘ market has become so oversaturated with fluffy romance films (which are altogether fine), but New Sensations really wanted to create stories that could broaden our audience and reach people that aren’t just into those bubblegum, happily ever after stories. We’ve tackled everything from infidelity to bdsm in our films and we are so glad that alternative stories are being taken seriously within this genre.

I read, that it was not easy for you to complete “The Submission Of Emma Marx”. Can you please tell us why?

Originally, Xander Corvus and Remy LaCroix were slated to be the leads but ended up temporarily quitting the business prior to production. We had a really hard time replacing the role of Emma and read 18 girls for the part before striking gold with Penny Pax. But our troubles didn’t end with casting. After all of that, the location fell through the day before we were slated to shoot. It just snowballed from there. There were challenges during production and post production and rewrites that had to be done on the cutting room floor. It was just a giant headache from start to finish but it seems that all of our hard work really did pay off. In hindsight, perhaps it was simply my obscenely high standards and obsession with perfection that made the experience frustrating. If I didn’t care so much, perhaps none of this would have bothered me. I have and always will care a great deal about every project I have a hand in.

Can you please tell our readers something about your personal background? When and why  did you decide to start directing porn movies?

I had gone to college and studied film, acting, and directing so my passion was always with film. However, I worked for a long period of time in corporate america before the artist in me broke free and ventured to LA in pursuit of a creative outlet. Ever a fan of pornography I spent a lot of time talking about adult films with my male friends and trading links to clips online. One day, a friend sent along a link to a clip from the movie, The Wedding Day (produced by New Sensations). After being impressed with both the overall production value I researched the company and discovered that they were holding a writing contest. I found Eddie Powell (New Sensations‘ main director) on Twitter and solicited him for advice on writing adult films. He was beyond helpful and gave me some incredible words of wisdom. He said, „Don’t write porn. Write a real story that has sex.“ After our conversation I was incredibly inspired and ended up writing Dear Abby in three days.  The screenplay subsequently won the contest (and that following year the AVN Best Screenplay award) and it ended up changing my entire career path. Powell, invited me to be part of the Dear Abby production and I fell in love with the adult world and the people in it and was overjoyed when Scott Taylor (President of NS) offered me more opportunities to write and direct in adult. I’ve learned so much about myself being part of the xxx culture.

If you have to describe the character of your films to somebody who never seen anyone of yours, you would say…

I would say that I create films that are rich in story with characters that are multi-layered. My films recognize the importance of building heat and sex through the characters and their connections – and not relying solely on the sex to carry the film. I would say that my films also aim to normalize sexuality as much as possible.

What are your own requirements as a director for your movies?

I have extremely high standards and am a bit of a perfectionist. For me, it’s to always make the best possible movie I can make within the financial limitations of the budget. I try and create a positive environment for the entire cast and crew for the duration of the shoot. I want everybody on my set to leave a better performer than they were before they worked with me. I want to create something special every time. It’s not just ‚porn‘ to me…it’s creating something meaningful.

You moderate a panel about “Men in Adult” these days. Can you please tell our readers something about this topic (Men in Adult)?

What is the difference about the work of men and women in adult (except that they are men and women)? I don’t believe men have really gotten the recognition they truly deserve, especially given how hard they work. Women have always been glorified and revered by fans..and the industry. If you look at most box covers, little attention is paid to the male performers and if he happens to be on the box cover, it’s usually his penis that gets the attention – not his whole self. The male performers have incredibly difficult jobs which varies from the physical aspects required within a scene to oftentimes holding the weight of a scene’s success on their shoulders (especially when working with brand new talent). However, more and more men are gaining their own fan following and their popularity is growing more than ever before. Several men have fan-created websites dedicated to them and women are becoming as big of fans of male pornstars as men are of female ones. It’s incredible to be part of the adult industry and watching this shift happen.

Can you tell us one (female and male) sex performer and  one (female and male)  porn director you personal like most for their work and why?

On the performer side, Steven St. Croix. He and I became very close friends after working together on a feature called, Torn. He holds himself to a very high standard, takes his work seriously, is always prepared, and is constantly motivating me creatively. I’m also a really big fan of India Summer both personally and professionally. She always puts forth her best effort on set, maintains the highest level of professionalism, exudes a sexuality that is really unmatched by most other adult stars, and is more focused on doing a good scene than she is the ‚fame‘ that comes with being a performer.  On the director side, Eddie Powell because he is the truest artist I have ever met. He never stops learning, creating, exploring. He knows everything from lighting to photography to cinematography to editing to scoring music. What better director is there than the one that knows every component that goes into creating an incredible film? If I was to pick one woman, it would be Erika Lust. She has an artistic imagery in her films that goes beyond what most people are seeing in America right now. Her films are quintessential eroticism and she has a clever way with words, which is a turn-on for anyone with a writer’s heart.

Which advice would you give people who want to start in the adult biz (Women and Men)?

For both men and women, you need to understand the pros and cons of working in adult before you decide to take the plunge. Working in adult might be baggage you carry for the rest of your life…as the outside world still does not fully respect porn as a profession. If you work in porn, it will not remain a secret. If you appear in porn in front of the camera, those scenes can potentially exist forever online – there is no escaping it. Ask yourself why you want to work in adult – and make sure it is ultimately for the right reasons. For women, know that the physical tolls porn performing takes on your body can be substantial – so if you run into frequent physical challenges in your personal life, porn is not for you. Also, you need to have the emotional strength to deal with working in porn. It is a tough job and you need to have the confidence and backbone to stand up for yourself and know your limitations and be an excellent communicator of those limitations. Finally, remember that porn is not just going to work and having sex. It’s about marketing yourself, staying in shape, and defining a career path for yourself that will offer some form of longevity, as porn can be a very fleeting career path for many.

How does it feel as woman to work in men dominated business? Are there prejudices?

As a strong and independent woman, I don’t allow any man to dominate me (without my consent) – whether the business is primarily run by men or not. I have been fortunate to avoid most of the prejudices that exist towards women in adult, and those that have shown prejudice will never work with me or for me. My boss is very support of women in adult – and has given me so many incredible opportunities that I think are to my advantage BECAUSE of my gender. As a woman working in adult, and as a woman working in an industry primarily run by men, I am able to actually make a significant difference and impact because I bring a very different perspective.

What is coming up next? What are your next projects?

I have been working on Tabu Tales which is a vignette series for Digital Sin that deals with taboo subjects like sex between family members (steps) and in-laws. I also directed a feature film for The Erotic Stories Collection called, The Sexual Liberation of Anna Lee starring Maddy O’reilly, India Summer, Jessa Rhodes, and Natalia Starr with Xander Corvus, Steven St. Croix, and Johnny Castle. It explores a woman’s journey to sexual freedom through the help of two unconventional therapists and an emotionally detached young man. I am about to begin writing another feature and have plans to work on more feature films and vignettes in 2014.

6 personal short facts:

Bareback or condom?

Bareback. Skin on skin always feels better.

Anal or vaginal?

This is a toughie. A healthy dose of both.

Adventurous or missionary style?

Missionary. I think crazy, contorted positions are overrated and missionary allows for a true connection between people. I dig connection. Connection plays a big part in my orgasms.

Romance or hardcore?

Hardcore romance.

Women or Men?

Men

Blowjob or handjob?

BLOWJOB

 

Thank you!

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