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Geld vs. Gesundheit: Kondompflicht für US-Pornos gekippt?

Kategorie: News | Dienstag, 28. Mai 2013 von Chris Heartcore
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Die Vorgeschichte zum Thema ist kurz erzählt: Im Zuge eines positiven HIV-Test bei einem US-Pornodarsteller  im vergangenen Jahr dachte die Stadt Los Angeles darüber nach, eine generelle Kondompflicht für US-Porno-DarstellerInnen einzuführen (wir berichteten). Nun sollte ein entsprechendes Gesetzt verabschiedet werden, welches allerdings durch die Ebbe in der kalifornischen Staatskasse vorerst gestoppt wurde.

Um die Kosten für eben diese zu reduzieren gibt es seit geraumer Zeit in Kalifornien eine Kommission, welche jeden Gesetzentwurf vor seiner Verabschiedung auf seine Folgekosten überprüft. Überschreiten diese Folgekosten die Summe X, wird der Gesetzentwurf auf eine bestimmte Zeit zurückgestellt.

Dies ist nun auch bei dieser, durch diverse Gesundheitsorganisationen initiierten, Gesetzesvorlage geschehen. Entfallende Steuereinahmen durch die angeblich zu erwartenden Umsatzrückgänge der Porno-Industrie, wurden durch die zuständige Kommision in ihrer Beurteilung als zu hohes Finanz-Risiko eingestuft. Somit ist dieser Gesetzentwurf zumindest vorerst vom Tisch.

Bis zur Wiedervorlage im Januar werden nun erneut Interessenverbände beider Parteien versuchen auf die ausstehende Entscheidung Einfluss nehmen zu können. Gegner der Gesetzesvorlage zur Kondompflicht sehen in dieser eine Einschränkung auf das Recht auf freie Meinung: DarstellerInnen sollen selbst entscheiden dürfen, wie und ob sie sich schützen wollen.

 

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