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Fräulein, bitte frei machen! Nackt? Ja!

Kategorie: Erotik-Bücher | Mittwoch, 23. November 2011 von Fritz Filou
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Ellen von Unwerth: Fräulein (Foto: Ellen von Unwerth/Taschen Verlag)Mal ausnahmsweise das Fazit gleich am Anfang: Was ist Ellen von Unwerth mit „Fräulein“ für ein toller Fotoband gelungen! Und war die großformatige, über 450 Seiten umfassende Bilder-Sammlung bisher nur als limitierte Auflage zum unerschwinglichen  Preis erhältlich, liegt nun eine neue  Ausgabe für rund 50 Euro in den Regalen. Letztere sind gut angelegtes Geld: Immer wieder mag man sich das opulente „Fräulein“ dank seiner Bildgewalt anschauen.

Der Titel ist Programm: Unwerth präsentiert ausschließlich Fotos, auf denen Frauen im Fokus stehen. Sei es farbig oder schwarz-weiß, stets hat die gebürtige Hessin im richtigen Moment den Finger am Auslöser: Die Posen der Models – darunter Promis wie Patricia Arquette, Eva Green oder Beth Ditto – wirken nicht aufgesetzt, sondern lassen den Betrachter nicht an an der Authentizität der Darstellung zweifeln.

Die besten Fotos in „Fräulern“ sind jene, auf denen in subtilen oder eindeutigen (!) Situationen die Bildsprache der BDSM-Szene präsent ist: Frau dominiert oder wird beherrscht. Man siehe etwa das Foto, auf dem Schauspielerin Milla Jovovich gefesselt auf dem Boden kniet.

Wirken solche Aufnahmen bei anderen Fotografen oftmals plakativ, nicht so bei Ellen von Unwerth! Im Gegensatz zu anderen Künstlern der erotischen Fotografie macht sich Unwerth das Motto „Weniger ist  mehr“ zu eigen: Weniger Nacktheit ist in „Fräulein“ der Schlüssel zur Fantasie!

Mehr Informationen gibt es beim Taschen Verlag.

 

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