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Filmpremiere von „Till Sex Do Us Part“ in Frankfurt a.M.

Kategorie: Allgemein | Dienstag, 8. Februar 2011 von Chris Heartcore
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Filmpremiere von "Till Sex Do Us Part" (Foto: Thagson)Schon relativ früh am Abend hat sich eine kleine Gesellschaft Erotikbegeisterter in den geschmackvoll eingerichteten Geschäftsräumen des „InsideHer“ zur angekündigeten Filmpremiere von „Till Sex Do Us Part“ eingefunden. Geadelt wurde der Abend ungemein durch die Anwesenheit des Regisseurs Roberto Valtuena und die Produzentin des spanischen Labels „Thagson“ Sandra Torres, die vor und nach der Filmvorführung mit Leidenschaft über ihr Werk zu erzählen wussten.

Eine bunte Mischung aus aufgeschlossenen Damen, mittelalten Paaren und Menschen aus der Branche, versammelte sich ohne größere Berührungsängste zum gemeinsamen Pornogucken mit Salzstangen und Sekt. Der Film selbst spiegelt diesen schönen Wertewandel in der Erotikweltperfekt wieder.

Darin spielt eine Pornodarstellerin eine Pornodarstellerin, die sich durch einen neuen Mann in ihrem Leben ordentlich durcheinanderbringen lässt. Ein klassisches Beziehungsdrama in wundervollen Bildern und mit Darstellern, die teilweise im spanischen Non-Adult-Bereich bekannt wurden. Jedenfalls sieht man dem Film das für Pornos außergewöhnlich hohe Budget auf den ersten Blick an. Laut Produzentin Sandra Torres das Erfolgsrezept um den Erotikfilm aus der Krise zu holen.

Und kaum ein anderer Ort wäre wohl besser für die Premiere dieses Films geeignet, als eben der erste „Erotikshop für Frauen“ des Rhein-Main-Gebiets in Frankfurt am Main – das „InsideHer“. Betreiberin Sandra Maravolo verfolgt hier schon seit 1995 das lobenswerte Ziel vor allem Frauen davon zu überzeugen, dass Erotik nicht nur in einer Männerwelt stattfindet. Und dieses Konzept geht wunderbar auf: So findet man hier neben erstklassigen Dessous und Sextoys, eine ebenso erlesene Auswahl an erotischen Filmen für Frauen und Paare. Aber auch Männer fühlen sich von diesem Angebot angesprochen.

Insgesamt erinnerte die Veranstaltung weniger an die üblichen Porno-Events in schmuddeligen Videotheken, als vielmehr an eine sehr gelungene Vernissage. Der angeregte Austausch aller Beteiligten und der unverkrampfte Umgang mit der Tatsache, dass im Hintergrund ein Erotikfilm vorgeführt wurde beweist aufs Neue, dass Porno mehr und mehr zum Lifestyle geworden ist. Mal schaut man hin, mal unterhält man sich; Themen gab es ja genug!


Filme für Frauen und Paare gibt es in der Erotic Lounge

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